Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat US-Botschafter Agenten des CIA genannt, wie Reuters am Donnerstag mitteilte. Grund für diese Äußerung sei die Veröffentlichung eines „Plans“ zu seiner Amtsenthebung in Medien. Das berichtet die Nachrichtenagentur Sputnik.

„Die meisten US-Botschafter, aber nicht alle, sind keine Berufsbotschafter, sondern CIA-Agenten, die uns nachspionieren“, zitierte Reuters Duterte.    Zudem bezeichnete Duterte die Untergrabung der Positionen der Regierungen fremder Staaten als starke Seite von US-Botschaftern.   Die Zeitung „The Manila Times“ hatte am Dienstag geschrieben, dass der ehemalige US-Botschafter auf den Philippinen,  Philip Goldberg, dem US-Außenministerium einen „Plan“ oder einen „Hinweis“ zukommen lassen haben soll, den philippinischen Präsidenten abzusetzen. Indes wies die USA-Botschaft auf den Philippinen diese Informationen zurück.

Duterte strebt eine größere Distanz zum traditionellen Verbündeten USA an. In den vergangenen Monaten hatte er für Aufsehen gesorgt, als er US-Präsident Barack Obama als „Hurensohn“ beschimpfte. Obama sagte daraufhin ein Treffen mit Duterte am Rande des Ostasien-Gipfels in Laos ab.

Das US-Außenministerium teilte daraufhin mit, die Philippinen hätten keinen formalen Antrag für einen Truppenabzug gestellt. Die USA fühlten sich weiter dem Bündnis mit dem Land verpflichtet. Sie würden ihre Unterstützung für die Philippinen „so zuschneiden, dass sie zum Ansatz der neuen Regierung passt“, kündigte ein US-Sprecher an.

Quelle: Sputnik

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