Kurz vor dem Inkrafttreten des Waffenstillstandsabkommens in Syrien hat Russlands Präsident Wladimir Putin mit dem syrischen Staatschef Baschar al-Assad telefoniert. Wie der Kreml mitteilte, bekräftige Assad bei dem Gespräch seine Bereitschaft, sich an den vereinbarten Waffenstillstand zu halten.

Beide Präsidenten schätzten die unter der Vermittlung Russlands und der Türkei getroffene Vereinbarung zwischen der syrischen Regierung und den Rebellengruppen hoch ein. Die Friedensgespräche, deren Einberufung jetzt im Raum steht, wären ein wichtiger Schritt in Richtung endgültige Lösung der Syrien-Krise, hieß es. Das berichtet Sputnik in einer Eilmeldung.

Am heutigen Donnerstag haben die Regierung und die Opposition ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen, das ab Freitag 00.00 Uhr in ganz Syrien in Kraft treten soll. Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Darüber hinaus vereinbarten die Seiten  Kontrollmaßnahmen und erklärten sich zu Friedensverhandlungen bereit. Russland und die Türkei treten als Garanten der Waffenruhe auf.

In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS — in Russland verboten), al-Nusra-Front (von Deutschland unterstützt) und andere gegenüber.

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