László Toroczkai, der Bürgermeister des Ortes Ásotthalom an der ungarisch-serbischen Grenze, bleibt hart und will keine Islam- und Schwulenpropaganda in seinem Ort.

 

Toroczkai, der mit Unterstützung der Jobbik-Partei gewählt wurde, weigert sich, eine entsprechende Anordnung zu ändern, berichten dieser Tage ungarische Medien.

Der Menschenrechtsbeauftragte László Székely kritisierte die Anordnung, die unter anderem die Werbung für muslimische Frauenbekleidung, religiöse Tätigkeiten des Muezzins oder die Homo-Ehe verbietet, heftig. Toroczkai hält dagegen: „Wir treten für unser Gesetz ein, und ich habe noch tausend weitere Ideen und Pläne.“

Toroczkai ist seit Sommer einer der Vize-Vorsitzenden der Jobbik-Partei. Er erinnerte daran, daß das Thema Schwulen- und Islam-Propaganda auch bereits in westlichen Ländern diskutiert worden sei, wo bereits einschlägige Verbote ­– etwa gegen das Tragen muslimischer Frauenkleidung – verhängt worden seien.

Nach Auffassung des Menschenrechtsbeauftragten beeinträchtigt Toroczkais Verfügung Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit. Der Bürgermeister kündigte unterdessen bereits die Überarbeitung einer Bauvorschrift an, die ab kommendem Jahr auch ein Bauverbot für Moscheen umfassen werde.

 

Quelle: Zuerst!