Die US-Regierung verwahrt sich gegen Vorwürfe aus Moskau, sie habe die Lieferung von Flugabwehrsystemen an syrische Terrorgruppen ermöglicht. Das Waffensystem MANPADS werde nicht den Aufständischen zugänglich gemacht, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums in Washington.

Syrische «Rebellen» mit einem Panzer. Bild: Flickr / Freedom House CC-BY 2.0

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Vielmehr wäre es aus Sicht der USA besorgniserregend, wenn derartige Waffen in die Hände der Rebellen gelangen würden. Die russische Regierung in Moskau hatte zuvor eine angekündigte Lockerung der Auflagen für Waffenlieferungen an die Aufständischen als feindlichen Akt bezeichnet.

Allerdings hatte das „Wall Street Journal“ schon im September berichtet, die US-Regierung prüfe, ob die CIA die syrischen „Rebellen“ mit schweren Waffen beliefern soll. In der Diskussion gehe es auch um die Lieferung von Flugabwehrsystemen.

Der scheidende US-Präsident Barack Obama unterzeichnete zudem am 23. Dezember das Verteidigungsbudget 2017, das die Lieferung von Luftabwehrraketen an Rebellengruppen ausdrücklich vorsieht, für die sich die US-Regierung verbürgt. Insofern ist das Dementi des Außenministeriums ein reines Ablenkungsmanöver. Schultergestützte Flugabwehrsysteme in den Händen syrischer Rebellengruppen richten sich zwangsläufig gegen die russische und syrische Luftwaffe, in weiterer Folge aber gegen den weltweiten Flugverkehr.

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