Die türkische Zeitung „Daily Sabah“ schreibt, dass der Schießerei im Istanbuler Nachtklub „Reina“ ein Überlebender des Doppelanschlags vom 10. Dezember am Stadion „Vodafone Arena“ zum Opfer gefallen ist. Bei dem Toten handelt es sich um Fatih Çakmak. Er war Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma.

Nach jüngsten Angaben sollen der Schießerei im Nachtklub „Reina“ 39 Menschen, unter ihnen 16 Ausländer, zum Opfer gefallen sein. Die Polizei geht davon aus, dass der Überfall von einem als Weihnachtsmann verkleideten Einzeltäter verübt worden ist. Der Angreifer wird weiter gesucht.

Am 10. Dezember 2016 hatte die kurdische Terrororganisation „Freiheitsfalken Kurdistans“ (TAK) einen Doppelanschlag verübt. Damals wurden 45 Menschen getötet. Die meisten von ihnen waren Polizisten. Die erste Bombe ging am in der Nähe des Stadions „Vodafone Arena“ im Bezirk Beşiktaş in die Luft. Nach Angaben des Innenministers Süleyman Soylu galt die Attacke den Polizisten, die für die Sicherheit während des Spiels zwischen den türkischen Ersligisten Beşiktaş und Bursaspor sorgen sollten. Das Treffen hatte anderthalb Stunden vor der Explosion geendet. Nur 45 Sekunden nach dem ersten Anschlag jagte sich ein Selbstmordattentäter in einem Park neben dem Stadion in die Luft.

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