Laut dem Sprecher der Kölner Polizei habe es keine Exzesse von sexuellen Übergriffen wie im letzten Jahr gegeben, schreibt das Contra Magazin.

Von Michael Steiner

Wie Polizeisprecher Baldes mitteilte, gebe es eine positive erste Bilanz der Silvesternacht. Stadt, Polizei und Bundespolizei blickten «bislang positiv» auf die Nacht, sagte er in einer Mitteilung an die Presse. Ein abschließendes Bild wird sich wohl erst im Laufe des Tages ergeben.

Wenn 29 Personen von der Polizei in gewahrsam und sechs Personen verhaftet werden mussten, sowie immer noch zwei (bislang gemeldete) sexuelle Übergriffe stattfanden, darf man angesichts so vieler Menschen bei den Feierlichkeiten doch davon ausgehen, dass es in diesem Jahr deutlich besser zuging als im letzten Jahr. Offenbar haben auch die Sextäter vom letzten mal mitbekommen, dass sie in dieser Nacht nicht noch einmal so leichtes Spiel haben werden.

Die Polizei, die mit über 1.500 Beamten im Einsatz war, habe dabei mehrere hundert Platzverweise ausgesprochen und mehr als 1.700 Personalien aufgenommen. Im Stadtteil Deutz hatte die Polizei zudem noch einen Zug gestoppt und rund 300 Fahrgäste kontrolliert.