Das Justizministerium in Teheran hat landesweit das beliebte Online-Strategiespiel „Clash of Clans“ sperren lassen, berichtet das Portal „TechCrunch“. Das Verbot fußt auf einem psychologischen Gutachten, wonach die finnische Unterhaltungsapp die Gewalt propagiere und interethnische Konflikte provoziere. Laut Statistiken sollen zwei Drittel der iranischen Gamer zumindest einmal „Clash of Clans“ gespielt haben. Bei einigen von ihnen soll sich eine wahre Abhängigkeit entwickelt haben.

Der Entwickler von „Clash of Clans“ ist das finnische Unternehmen „Supercell“ mit Sitz in Helsinki. Nun befürchtet die iranische Computerspiel-Community, dass die Behörden auch ein anderes Spiel von „Supercell“ – und zwar „Clash Royale“ – verbieten könnten. Immerhin hat der Iran im August als weltweit erster Staat das Spiel „Pokémon Go“ wegen Sicherheitsbedenken blockiert.

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