Nach dem blutigen Angriff auf einen Istanbuler Nachtklub zeigen Regierungen und Politiker aus aller Welt ihre Anteilnahme. Bei dem Angriff in der Silvesternacht waren mindestens 39 Menschen getötet und mindestens 65 weitere verletzt worden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sprach von einer „unmenschlichen“ Tat. Die Angreifer hätten das Ziel, „unser Land in Chaos zu stürzen und den Geist unseres Volkes zu brechen“, erklärte Erdogan an Sonntag. „Wir sind fest entschlossen, den Terrorismus auszumerzen und die Bedrohungen für unser Land zu beseitigen.“

Russlands Präsident Wladimir Putin drückte in einem Telegramm an den türkischen Präsidenten Erdogan sein Beileid aus. Es sei kaum ein zynischeres Verbrechen vorstellbar als das, während einer Silvesterparty unschuldige Menschen zu töten. Es sei eine gemeinsame Verpflichtung, die terroristische Aggression zu bekämpfen, dabei stehe Russland als verlässlicher Partner an der Seite der Türkei.

Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel übermittelte Erdogan ihr Beileid. „Wieder haben Terroristen in Ihrem Land zugeschlagen. In Istanbul haben sie einen menschenverachtenden, hinterhältigen Anschlag auf Menschen verübt, die gemeinsam den Jahreswechsel feiern wollten“, schrieb sie. Der österreichische Bundespräsident Alexander van der Bellen nannte den Angriff eine „verabscheuenswerte Tat“.

 

Der französische Präsident Francois Hollande verurteilte den Angriff aufs Schärfste und drückte dem türkischen Volk seine Solidarität aus.

Papst Franziskus hat nach seiner Neujahrsmesse der Opfer von Istanbul gedacht. «Leider hat die Gewalt auch wieder in dieser Nacht der Wünsche und der Hoffnung zugeschlagen», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche beim traditionellen Angelusgebet auf dem Petersplatz in Rom vor rund 50.000 Gläubigen.

Quelle: Sputnik

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