Russische und türkische Kampfjets haben im Norden Syriens Angriffe auf die Stellungen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch IS, Daesh — in Russland verboten) geflogen, wie am Montag Reuters unter Berufung auf das türkische Militär meldet.

Demnach vernichteten die türkische Luftwaffe und Artillerie in den letzten 24 Stunden 22 IS-Kämpfer. Nach Angaben der türkischen Armee zerstörten russische Luftstreitkräfte mehrere IS-Ziele acht Kilometer südlich von der Stadt al-Bab, die unter der Kontrolle der Dschihadisten steht.

 

Am vergangenen Donnerstag schlossen die syrische Regierung und die Opposition ein Waffenstillstandsabkommen, das ab Freitag 00.00 Uhr in ganz Syrien in Kraft getreten ist. Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Russland und die Türkei treten als Garanten der Waffenruhe auf.

Aus der Waffenruhe ausgenommen sind allerdings die Terroristen des „Islamischen Staates“. Die Armee der Türkei hatte am 24. August ihre Operation „Schutzschild Euphrat“ gegen den IS gestartet. Mittlerweile unternimmt sie Angriffe zur Befreiung der von den Terroristen kontrollierten nordsyrischen Stadt Al-Bab. Laut dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geht es um die „Säuberung“ eines insgesamt 5.000 Quadratkilometer großen Territoriums, um dort eine Sicherheitszone für die Flüchtlingsrückkehr einzurichten.

 

Quelle: RIA Novosti

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