In Saarland haben Spezialkräfte des Sondereinsatzkommandos (SEK) am 31. Dezember einen 38-jährigen Mann wegen des Verdachts auf Planung eines Terroranschlages zu Silvester festgenommen, berichtet der „Spiegel Online“. Der Verdächtige weist jedoch die Vorwürfe zurück.

Der Anschlagsplan soll darin bestanden haben, als Streifenwagen getarnte Fahrzeuge gegen Menschenmengen einzusetzen. Angeblich hatte der Verdächtige Hassan A. über den Messenger-Dienst Telegram Kontakt zu einem Anhänger der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) in Rakka, Syrien, gehabt. Umfangreiche Chat-Protokolle seien nach der Festnahme auf seinem Handy gesichert worden. Der Verdächtige sitze jetzt in Untersuchungshaft. Der 38-Jährige beteuerte laut der Zeitung in seiner Vernehmung allerdings, die Geschichte frei erfunden zu haben, um Geld vom IS zu kassieren.