Laut dem WikiLeaks-Gründer Julian Assange hat die Administration des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama Russland Einmischung in die US-Präsidentenwahl vorgeworfen, um dem gewählten Staatschef Donald Trump auf diese Weise seine Legitimität zu entziehen, berichtet die US-Zeitung „The Hill“.

 

WikiLeaks-Gründer Julian Assange

 

„Sie wollen zu verstehen geben, dass Trump ein illegitimer Präsident sei“, zitiert die Zeitung in ihrer Onlineausgabe den Gründer der Enthüllungs-Plattform.

 

Assange ist allerdings nicht davon überzeugt, dass es die WikiLeaks-Publikationen waren, die den Ausgang der US-Präsidentenwahl beeinflusst haben. Ihm zufolge sind die Wahlergebnisse – den vorangegangenen Umfragen zuwider — auf Erklärungen der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton und ihres Wahlstabchefs John Podesta zurückzuführen.

 

Zudem arbeite Assanges Plattform, die vertrauliche Informationen von Regierungen und Politikern verschiedener Ländern publik macht, nicht mit Russland oder irgendeinem anderen Land zusammen. „Unsere Quelle ist nicht ein Staat“, so der gebürtige Australier.

 

Obama und das US-Finanzministerium hatten am 29. Dezember Sanktionen gegen Russland wegen angeblicher Cyber-Attacken gegen das US-Wahlsystem verhängt. Betroffen sind unter anderem der militärische Nachrichtendienst GRU und der Inlandsgeheimdienst FSB. Die USA haben beide für Hackerangriffe auf Computer politischer US-Organisationen verantwortlich gemacht. Der Kreml wies die Vorwürfe zurück.

 

Wie Trump zuvor erklärt hatte, müsste Washington den Streit um einen angeblichen Computereinbruch bei der Demokratischen Partei durch Moskau fallen lassen. Es wäre inkorrekt, die russische Seite der Hackerattacken zu beschuldigen, bevor ausreichende Informationen darüber vorlägen, so Trump.

 

Die USA haben Russland wiederholt beschuldigt, sich in den Wahlkampf eingemischt zu haben, um Trump zum Wahlsieg zu verhelfen. Moskau hat alle Anschuldigungen konsequent zurückgewiesen.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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