Der staatlich geführte weißrussische Energieversorger Belorusneft hat im vergangenen Dezember auf dem Territorium der Republik ein Ölfeld mit geschätzten Reserven von 1,69 Millionen Tonnen Kohlenwasserstoffe entdeckt. Das teilte das weißrussische Unternehmen am Dienstag mit.

Eine bei den Aufschlussarbeiten niedergebrachte Explorationsbohrung habe eine Tagesleistung von 39,5 Tonnen aufgewiesen, hieß es. Das in großer Tiefe lagernde Öl gilt als schwer ausbringbar. Aber ein extrem hoher Druck im Flöz soll die Förderung erleichtern. Die genaueren Reserven werden nach dem Niederbringen einer zweiten Explorationsbohrung festgelegt

In #Weißrussland ist ein #Ölfeld mit geschätzten Reserven von 1,69 Millionen Tonnen entdeckt wordenhttps://t.co/WIBOPJRTV3#Belorusneft pic.twitter.com/TzDDUOOYrt

— Sputnik Deutschland (@de_sputnik) 3. Januar 2017

Zuvor hatte Belorusneft Pläne bekannt gegeben, neue Öllagerstätten auf dem Territorium Russlands zu erwerben. Seit 2013 ist Belorusneft durch den Konzern Jangpur auf dem russischen Markt vertreten. In Russland ist auch das Unternehmen Belorusneft-Sibir aktiv, das unter anderem Bohrungen im Auftrag von Rosneft und Gazprom-Öltochter Gazprom Neft niederbringt.

Belorusneft fördert Öl auf 60 Feldern auf dem Territorium Weißrusslands, auf 13 Feldern in Venezuela und auf fünf Feldern in Russland. In Weißrussland wird Öl seit 1965 gewonnen, hauptsächlich im Gebiet Gomel. In 50 Jahren brachte der Konzern rund 130 Millionen Tonnen Öl und etwa vier Milliarden Begleitgas auf den Markt.

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