Mehrere bewaffnete Gruppierungen der syrischen Opposition sollen die Vorbereitungen auf die Friedensverhandlungen in der kasachischen Hauptstadt Astana abgebrochen haben, berichtet der Fernsehkanal Al Arabiya unter Berufung auf die Opposition. In der Erklärung wird Damaskus die Verletzung der Waffenruhe vorgeworfen. Die Schläge wurden aber den Stellungen der Terrororganisationen Islamischer Staat und die Al-Nusra-Front versetzt, die aus dem Verhandlungsprozess ausgenommen sind.

Ende Dezember 2016 wurde ein Waffenstillstand in Syrien vereinbart. Die Militärs und mehrere bewaffnete Gruppierungen hatten sich bereit erklärt, die Waffenruhe ab 30. Dezember auf dem gesamten Territorium Syriens einzuhalten. Als Garantiemächte treten Russland und die Türkei auf.