Durch einen Systemausfall bei der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde ist es landesweit an den US-Flughafen zu ungewöhnlich langen Aufenthalten, Verspätungen und – gelinde gesagt – Unmut unter den Passagieren gekommen, berichtet der Sender CNN. In den sozialen Netzwerken ließen zahlreiche Reisende ihrem Ärger freien Lauf – und verdächtigten Russland.

An einem der wohl reise-stärksten Tage im Jahr saßen wegen eines vierstündigen Ausfalls des Computersystems Tausende Flugpassagiere in den USA fest. Laut CNN kam es dabei zu Flugverspätungen von 30 Minuten bis zu zwei Stunden. Einige Passagiere sollen aufgrund der Menschenansammlungen und der stickigen Luft in den Hallen sogar in Ohnmacht gefallen sein. Viele Netz-User hegten den unbegründeten Verdacht, dass es sich um – angeblich russische – Cyberangriffe gehandelt haben könnte. „Sitze beim Zoll in Atlanta fest, Systeme landesweit ausgefallen. Habe ich so noch nie gesehen. Cyber-Attacke?“, fragt sich ein Twitter-Nutzer.

„Ich schätze, die russischen Hacker haben in den USA ohne jede Warnung erneut zugeschlagen.“