Außenminister Iran, Russland, Türkei — Ein Triumvirat

Am 23. Jänner finden die Friedensgespräche zu Syrien in Astana (Kasachstan) statt. Das berichtet die Seite Sputnik unter Berufung auf die Agentur Bloomberg.

 

Zuvor hatte Cavusoglu gesagt, dass russische Experten am 9. und 10. Jänner die Türkei besuchen, um die Vorbereitung auf die Syrien-Gespräche abzustimmen.

Der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan hatten davor vereinbart, die Friedensverhandlungen zu Syrien Ende Januar in Astana fortzusetzen. Die Initiative wurde vom kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew unterstützt.

Am 29. Dezember hatten die syrische Regierung und die Opposition ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen, das am 30. Dezember 00.00 Uhr in ganz Syrien in Kraft trat. Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Darüber hinaus vereinbarten die Seiten Kontrollmaßnahmen und erklärten sich zu Friedensverhandlungen bereit.

Russland und die Türkei treten als Garanten der Waffenruhe auf. Gruppierungen, die dieses Dokument bisher nicht unterzeichnet haben, „werden als terroristisch eingestuft“; gegen sie wie auch gegen Dschabhat Fatah asch-Scham (ehemals Al-Nusra-Front) wird weiter vorgegangen.

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