Russische Sprengstoffexperten haben in Aleppo einen LKW der Terroristen mit etwa 300 Kilo Sprengstoff gefunden. Das sagte der Leiter des Zentrums für Minenräumung der russischen Streitkräfte, Igor Michailik, am Mittwoch in einem Interview mit russischen Medien, berichtet Sputnik.

Ihm zufolge wollten die Extremisten die Bombe in ein paar Tagen, nach der Rückkehr der Zivilisten in die Stadt, zur Explosion bringen. „Der Lkw wurde wie ein ‚Dschihad-Mobil‘ bestückt und in einem dichtbesiedelten Wohnviertel stehengelassen. Er sollte gegen Mittag gesprengt werden, wenn sich hier Autos und Zivilisten einfinden“, so Michailik.

Der Terroranschlag war ihm zufolge gründlich geplant. Obwohl die Sprengstoffexperten Spezialgeräte für die Entschärfung der Bombe einsetzen mussten, gelang es ihnen nicht, sie vor Ort zu entminen. Der verminte LKW musste auf einen Übungsplatz gebracht und dort vernichtet werden.

Nach erbitterten Gefechten hatte die syrische Armee am 13. Dezember die wichtige Großstadt Aleppo im Norden des Landes zu 98 Prozent unter ihre Kontrolle gebracht. Einen Tag davor war es der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS — in Russland verboten) gelungen, die antike Oasenstadt Palmyra im zentralen Syrien zurückzuerobern.

Über die Spezialisten der russischen Ingenieurstruppe berichtete News Front bereits vor einer Woche.

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