Es fing etwa 2011 im Zuge des arabischen Frühlings an und mündete mehr und mehr in einen Bürgerkrieg — die Rede ist von Syrien. Aktuell geht es darum zu klären, wo die Ursachen liegen.

Krieg, Leid und Elend ist etwas, das die syrische Bevölkerung mittlerweile nur zu gut kennt. Seit Jahren ist die Situation schlimm und täglich wird sie schlimmer. Was damals mit einer friedlichen Demonstration gegen das syrische Herrschaftssystem unter Führung von Präsident Baschar al-Assad begonnen hat, ist mittlerweile ein ausgewachsener, brutaler und äußerst blutiger Bürgerkrieg.

Via Contra Magazin /Watergate.tv

Dass es nun soweit gekommen ist, hat nicht zuletzt mit der militärischen Unterstützung durch Waffenlieferungen aus West und Ost zu tun, die sowohl das Assad-Regime, als auch die Rebellen erhalten. Denn schon Assad Vater war ein diktatorischer Herrscher, doch bei ihm hatte es keine Aufstände gegeben die sich dann in einen Bürgerkrieg ausgeweitet haben.
Doch je moderner die Welt um Syrien herum wird, desto deutlicher treten Armut und soziale Ungerechtigkeit, sowie die Beschränkungen durch Religion hervor. Reformen hatte es gegeben, die die Syrer von einem besseren Leben hatten träumen lassen, doch die Hoffnungen sind unter Assads strengem Regime schnell verpufft und die Situation wurde immer kritischer. Seit 2011 tobt nun ein Krieg in Syrien, der den Menschen jede Freiheit und Unbeschwertheit nimmt und dessen Auswirkungen auch in angrenzenden Ländern zu spüren sind.
Es scheint hier allerdings darum zu gehen, dass sich die zwei Großmächte einen Stellvertreterkrieg liefern, der auf dem Rücken unschuldiger Syrer ausgetragen wird. Wer genau hinschaut, der kann erkennen, dass sich Syrien mittlerweile zum Spielball der beiden Weltmächte USA und Russland entwickelt hat. Und während Russland das Assad-Regime mit Waffenlieferungen unterstützt, will die USA, dass Assad vom Thron verschwindet. Deshalb unterstützt die westliche Großmacht allerdings die Rebellenfront Al Nusra, eine hochislamistische Gruppe, die die USA, wenn man hier einmal weiterdenkt, ganz gewiss nicht in Syrien an der Macht sehen will. Was also, wenn die Rebellen tatsächlich gewinnen? Wollen die USA dann einmarschieren und wiederum die Rebellen bekämpfen? Ist man in den USA wirklich so blauäugig zu glauben, dass in Syrien Ruhe einkehrt, sobald Assad nicht mehr am Ruder sitzt?
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