Erstmals seit langem scheiterte jetzt ein Massenansturm meist schwarafrikanischer Illegaler auf den Grenzzaun der spanischen Exklave Ceuta in Marokko. Erneut versuchten es in der Neujahrsnacht mehr als tausend Migranten. Dabei wurden nach spanischen Behördenangaben 50 Mitglieder der marokkanischen Sicherheitskräfte und fünf spanische Polizisten verletzt. Unter dem Strich gelang es aber keinem der Migranten, die sechs Meter hohen Grenzzäune zu überwinden.

Das Vorgehen der Migranten wurde von den Behörden als „extrem gewalttätig“ beschrieben. Sie hätten Metallstäbe, Drahtscheren und Steine eingesetzt, einer der verletzten Beamten habe ein Auge eingebüßt. Rund hundert Migranten gelang es demnach, auf den ersten von zwei Absperrzäunen zu klettern.

Erst am 9. Dezember war es 400 Illegalen gelungen, auf das Gebiet von Ceuta vorzudringen. Allein 2016 kamen nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration rund 18.000 Flüchtlinge in Spanien an.

 

Text: Zuerst!

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