Im Wahlkampf ständig vorgekommen: Die antichinesischen Äußerungen von Donald Trump und anderen hochrangigen US-Politikern lassen Peking nun Gegenmaßnahmen für einen Handelskrieg vorbereiten.

Unter der neuen US-Führung werden sich die Spannungen zwischen den USA und China weiter erhöhen. Die teils aggressive Rhetorik von Donald Trump und führenden US-Politikern (inklusive seiner ausgewählten Administrationsmitglieder) sorgen inzwischen für die Ankündigung von entsprechenden Gegenmaßnahmen.

 

So berichten chinesische Staatsmedien davon, dass Trump aufpassen müsse, was er mache. Die Regierung in Peking haben «mögliche Gegenmaßnahmen zusammengestellt», die sich gegen «bekannte US-Unternehmen» richten würden, oder gegen jene, die in größerem Umfang in China aktiv sind.

 

Trump hatte China in der Vergangenheit immer wieder scharf kritisiert, weil viele US-Arbeitsplätze in das Reich der Mitte verlagert wurden. Auch die dadurch entstandenen Handelsbilanzdefizite will Trump nicht mehr länger hinnehmen. Dabei versuchen sich beide Seiten gegenseitig zu erpressen: Die Amerikaner drohen dabei mit der Blockade des US-Marktes, die Chinesen hingegen damit, die in ihrem Besitz befindlichen US-Staatsanleihen im Billionenwert sukzessive auf den Markt zu werfen.

Text: Contra Magazin

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