Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat die Informationsquellen ausgelacht, auf denen der Bericht der US-Geheimdienste über die angebliche Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahlen beruhen soll, schreibt Sputnik.

„In dem freigegebenen Bericht über ‘russische Hackerattacken’ gibt es einen interessanten Vorbehalt, wonach er auf Grundlage von TV-Sendungen und Tweets erstellt worden sei“, ironisierte man dazu bei WikiLeaks.

Damit reagierte die Organisation auf einen Absatz, der besagt, dass die Autoren des Dokuments das Verhalten von „kremltreuen Politikern, Staatsmedien und pro-Kreml eingestellten Usern in Sozialen Netzwerken“ analysiert hätten.

Zuvor hatten die US-Geheimdienste einen Bericht über die „Einmischung Moskaus“ in die Präsidentschaftskampagne veröffentlicht. Der größte Teil des Bericht unter dem Titel „Kreml-TV versucht Einfluss auf US-Politik zu nehmen und in den USA Missmut zu verbreiten“ ist vor allem der Agentur Sputnik und dem TV-Sender RT gewidmet. Dabei beruht er hauptsächlich auf Analysen aus dem Jahr 2012, die im Zusammenhang mit den US-Wahlen im November 2016 teilweise und nur äußerlich verändert wurden. Derartige Anschuldigungen sind nicht neu, werden jedoch bis heute durch keine konkreten Beweise bekräftigt.

 

Sputnik

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