Die Befreiung von Aleppo stellt nach Ansicht des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad einen bedeutenden Wendepunkt im Krieg gegen die Terroristen in seinem Land dar.

 

Syrische Soldaten in Aleppo am 12. Dezember

 

„Das ist die entscheidende Phase in dem Krieg, wir sind auf dem Weg zum Sieg“, sagte Assad im Gespräch mit dem französischen Radiosender RTL.

 

Von einem echten Sieg werde aber man erst dann sprechen können, wenn wirklich alle Kämpfer vernichtet seien, so der syrische Staatschef.

 

Die Befreiung der Zivilisten aus den von den Kämpfern besetzten Gebieten war eine der wichtigsten Aufgaben.

 

„Ist es denn besser, sie den Terroristen preiszugeben? Ist das die Rolle des Staates?“, fragte Assad rhetorisch. „Nein, sie müssen befreit werden.“

 

Die Evakuierung von Zivilisten aus den letzten noch besetzten Bezirken von Aleppo war am 15. Dezember begonnen worden. Sie wurde jedoch bereits am nächsten Tag wieder eingestellt, nachdem Kämpfer die Vereinbarungen verletzten, indem sie Waffen und gefangene syrische Militärs zu schmuggeln versuchten. Die Evakuierung wurde später wieder aufgenommen, als die noch verbliebenen Islamisten ihre Bereitschaft zeigten, sich zu ergeben und die Stadt zu verlassen.

 

Nach unterschiedlichen Angaben verließen insgesamt etwa 40.000 Menschen Ost-Aleppo, darunter auch Kämpfer. Am 22. Dezember gab die syrische Armee die vollständige Befreiung der Stadt bekannt.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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