Die in der Türkei verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK zieht aus Sinyar ab. Laut dem Bürgermeister der Stadt wird der PKK-Abzug die Heimkehr der zivilen Flüchtlinge in die Stadt ermöglichen.

Die PKK habe sich nach einem Treffen mit der Leitung des irakischen Kurdistans am Wochenende für den Abzug entschieden, bestätigte Mehme Helil, Bürgermeister von Sinyar, in einem Gespräch mit Sputnik Türkiye. „Die PKK-Kämpfer werden nicht nur das Stadtzentrum verlassen, sondern auch die umliegenden Dörfer.“

Der genaue Zeitpunkt sei noch nicht bekannt, so Helil weiter. Es stehe jedoch fest, dass alle PKK-Mitglieder die Stadt verlassen würden. „Das ist ein wichtiger positiver Schritt. Der Rückzug der PKK aus Sinyar wird für Stabilität in der Region sorgen und eine Heimkehr der Zivilisten möglich machen.“ Die Türkei hatte sich zuvor besorgt über die Präsenz der PKK-Kämpfer in Sinyar geäußert.