Ein Ex-Agent des britischen Geheimdienstes MI6 soll der Autor des brisanten Berichts sein, demgemäß Moskau angeblich kompromittierendes Material über den designierten US-Präsident Donald Trump gesammelt habe. Dies berichtet die Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Berufung auf eigenen Quellen.

 

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Es handele sich dabei um den 52-jährigen Christopher Steele, der 20 Jahre lang als Russland-Experte für den britischen Geheimdienst gearbeitet haben soll. Neben dem Bericht soll Steele auch einen Plan für die Übergabe dieser Informationen an die Strafverfolgungsbehörden in Europa und den USA, einschließlich des FBI, ausgearbeitet haben.

 

In dem WSJ-Artikel heißt es zudem, dass er 2009, nachdem er den MI6 verlassen hatte, als Co-Partner die Orbis Business Intelligence, eine große Londoner Unternehmensberatung gegründet haben soll. Geschäftspartner Christopher Burrows sagte auf Anfrage des britischen „Telegraph“, er könne weder „bestätigen noch dementieren“, ob seine Firma für den Bericht verantwortlich sei.

 

Zuvor hatten einige Medien, darunter BuzzFeed und CNN, berichtet, dass den US-Geheimdiensten Material vorliege, mit dem der künftige US-Staatschef Donald Trump von russischer Seite erpressbar gemacht werden sollte. Die Informationen, deren Wahrheitsgehalt noch geprüft werde, hätten angeblich die russischen Geheimdienste gewonnen.

 

Trump hatte diese Medienberichte wonach die russischen Geheimdienste angeblich kompromittierendes Material gegen ihn gesammelt hätten, via Twitter klar zurückgewiesen. „Fake News – das ist eine totale politische Hexenjagd“, schrieb Trump via Twitter. „BuzzFeed veröffentlicht ungeprüfte Behauptungen über Trump und Russland“, fügte der designierte US-Staatschef später hinzu.

 

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte diese Meldungen als „Pulp fiction“ mit dem Versuch, den bilateralen Beziehungen der beiden Länder zu schaden, bezeichnet.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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