Laut dem innenpolitischen Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion in Hamburg, Dennis Gladiator, sind Ausländer in Hamburg überdurchschnittlich häufig kriminell.

 

Das zumindest ist das Ergebnis von insgesamt zwölf Kleinen Anfragen, die er an die Hamburger Innenverwaltung gestellt hat. Demnach wurden 2016 von Januar bis Dezember 71.271 Tatverdächtige ermittelt, von denen 30.741 Ausländer waren. Dies entspricht einem Anteil von 43 Prozent, obwohl der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung nur 14,3 Prozent beträgt.

Von diesen 30.741 ausländischen Tatverdächtigen waren 6.797 Asylbewerber, was insgesamt 9,5% aller Tatverdächtigen entspricht. Nur 60 Prozent der Asylbewerber sind aber in Hamburg selbst gemeldet, die anderen scheinen zur Begehung der Straftaten in die Stadt einzureisen. Überdurchschnittlich hoch ist auch ihr Anteil an Sexualdelikten. Bei Vergewaltigung gehen 15 Prozent aller Delikte auf das Konto von Asylbewerbern, von Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sieben Prozent und an Beleidigungen auf sexueller Basis (beispielsweise „Grapschen“) sogar 15,37 Prozent. Daneben sind sie überdurchschnittlich oft an Gewaltkriminalität (13 Prozent), Rauschgiftkriminalität (12,42 Prozent), Diebstahl (12,1 Prozent) und Körperverletzungen (11,06 Prozent) beteiligt. Als Antwort hat der Hamburger Senat eine neue Einheit zur Rückführung straffälliger abgelehnter Ausländer gebildet.

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