Der französische Energieversorgungskonzern Engie hat am 1. Januar 2017 mit Gaslieferungen an die Ukraine begonnen. Das gab der Pressedienst des ukrainischen Erdgasförderers Ukrtransgas bekannt. «Der europäische Lieferant hat am 1. Januar begonnen, ‘blauen Brennstoff’ in die Ukraine zu importieren», heißt es im Bericht des Unternehmens. Seit Anfang des Jahres hat die Ukraine demnach bereits 3,9 Millionen Kubikmeter Erdgas bekommen.

Am 5. Januar hatte der Leiter des ukrainischen Energiekonzerns «Naftohas Ukrajiny», Andrei Kobolew, im Gespräch mit dem Fernsehsender «Kanal 5» erklärt, dass die Ukraine in Zukunft kaum ein Transitland für russisches Gas bleiben könne, ohne einen europäischen Konzern für die Administration des heimischen Gasleitungsnetzes zu gewinnen. «Naftohas Ukrajiny» sei bereit, einen Teil des Geschäftes abzutreten, um sich die russischen Gastransite durch die Ukraine zu sichern. Der Vertrag mit Russland läuft nach 2019 ab.

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