Der russische Generalstabschef Gerassimow hat eine positive Bilanz der russischen Luftangriffe in Syrien gezogen.

 

Demnach sind seit Beginn des russischen Engagements im Oktober 2015 bei 19.160 Kampfeinsätzen unter anderem 174 Ölraffinerien der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS, ISIS, Daesh — in Russland verboten) vernichtet worden. Dadurch sei dem IS die wichtigste Einnahmequelle entzogen worden, betonte Gerassimow in einer Konferenzschaltung.

Insgesamt habe die russische Luftwaffe seit Beginn der Operationen mehr als 71.000 Schläge gegen die Infrastruktur des IS geführt und dabei mehr als 200 IS-Objekte, 174 illegale Ölförderanlagen und 111 Tankwagen-Kolonnen vernichtet. „Die Hauptziele der Luftwaffe waren Ausbildungslager der Terror-Kämpfer, Werke und Werkstätten zur Produktion von Munition sowie illegale Ölförderanlagen der Terrororganisation ‚Islamischer Staat‘“, präzisierte der Generalstabschef. „Das hat es ermöglicht, nicht nur das Versorgungssystem der IS-Banden zu stören, sondern sie auch um ihre wichtigste Einnahmequelle zu bringen.“

 

Außerdem hätten die russischen Fliegerkräfte in Syrien 12.360 Quadratkilometer Fläche und 499 Ortschaften von den Terroristen befreit. Der Einsatz habe „den Verlauf des Kampfes gegen den Terrorismus“ in Syrien „grundsätzlich geändert“, so Gerassimow.

 

Quelle: Zuerst!

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