An elf Kontrollpunkten in der Türkei, unter anderem an der Grenze zum Iran, Irak und Syrien, werden von nun an Gesichtserkennungssysteme eingesetzt. «Diese Innovation trägt zum Kampf gegen den internationalen Terrorismus und die transnationale Kriminalität bei», sagte der türkische Minister für Zoll und Handel, Bülent Tüfenkci. Die Fotos von Personen, die die Grenze überschreiten, sollen in die Datenbank der Polizeihauptverwaltung eingespeist werden, sagte der Politiker.

Zuvor hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die syrische Krise im Jahr 2017 auf politischem Weg gelöst werden kann. «Zusammen mit Russland und dem Iran haben wir in Astana eine Plattform für den Friedensprozess vorbereitet. Der heutige Waffenstillstand eröffnet auch trotz seiner Verletzungen ein großes Fenster an Möglichkeiten», sagte der Politiker in einer Rede vor ausländischen Botschaftern in Ankara.