Die scheidende US-Regierung hat bei der Welthandelsorganisation (WTO) eine Beschwerde gegen China wegen seiner Subventionen für Aluminium und Stahl eingereicht.

 

 

„Heute bestärken wir unsere Unterstützung für die amerikanischen Arbeiter und Unternehmen, indem wir eine neue Klage gegen Chinas Handelspraktiken bei der WTO einreichen“, heißt es in der Erklärung des Weißes Hauses.

Peking erhöhe künstlich seinen Weltmarktanteil durch billige staatliche Darlehen und subventionierte Energiepreise.

„China verschafft seiner Aluminium-Industrie einen unfairen Vorteil durch billige Darlehen und andere illegale staatliche Subventionen“, hieß es weiter. Eine solche Politik schade den US-Herstellern und führe zu einem Überangebot von Aluminium und Stahl auf dem Weltmarkt.

Dies ist bereits die 16. Klage der US-Regierung gegen China bei der WTO. Die USA werfen Peking regelmäßig einen unfairen Handel vor. Die Beschwerde dürfte die Spannungen zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften erhöhen.

Der gewählte US-Präsident Donald Trump hat während seiner Wahlkampagne wiederholt versprochen, Peking dazu zu zwingen, „nach den Regeln zu spielen“, und betont, China sei keine Marktwirtschaft. Er brachte auch Strafzölle auf Billig-Importe aus Ländern wie China ins Spiel.

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