Der designierte US-Verteidigungsminister beschuldigt den Kreml einer Verschwörung, um die NATO zu „brechen“.

 

General James Mattis. Bild: Cspan

Von Jason Ditz / Antikrieg
In seinem Hearing vor dem Senatskomitee für die Streitkräfte anlässlich seiner Nominierung zum Verteidigungsminister sprach General James Mattis sich dafür aus, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Ausgabenbeschränkungen abschaffen und das Militär ausbauen, indem er argumentierte, dass das Land bereit sein muss, „Russland militärisch zu konfrontieren.“
Mattis machte weitgehend den Eindruck, die Äußerungen des zukünftigen Präsidenten Donald Trump abzulehnen, indem er dabei blieb, dass die Vereinigten Staaten von Amerika „die Realität anerkennen“ und akzeptieren müssen, das es „immer weniger Bereiche“ gibt, in denen die Vereinigten Staaten von Amerika auch nur theoretisch mit Russland zusammarbeiten können.
Mattis fuhr fort und sagte, dass Russland versucht, die NATO zu „brechen,” und dass die Vereinigten Staaten von Amerika militärische Stärke aufbauen müssen, um die NATO-Mitglieder in der Region zu beruhigen. Mattis sagte, dass die NATO notwendig bleiben wird, weil die Vereinigten Staaten von Amerika so wenige Erfolge hatten bei ihrer Einlassung mit Russland seit Jalta.
General Mattis sprach über keine Einzelheiten, abgesehen von einer Steigerung der Ausgaben, was im Großen und Ganzen der Politik entspricht, die das Pentagon seit Jahren verfolgt hat. Es ist bemerkenswert, dass Mattis in seiner Präsentation dem nominierten Außenminister Rex Tillerson bei der Darlegung einer weit feindseligeren Position gegenüber Russland als derjenigen folgte, die Trump angedeutet hat.
Tillerson sagte, dass er mit Trump überhaupt nicht über Russland gesprochen hat, und während Mattis diesbezüglich nichts erwähnte, so scheint es, dass dramatische Unstimmigkeiten bestehen zwischen der Politik der Normalisierung, von der Trump gesprochen hat, und der Politik, die sein Kabinett vorstellt, welche den Marsch in den neuen Kalten Krieg fortzusetzen scheint.