Facebook will 2017 in Deutschland härter gegen die Verbreitung von Falschmeldungen vorgehen, wie AP am Montag meldet. Gerade vor der Bundestagswahl wird eine neue Welle von gefälschten Nachrichten befürchtet.

 

Diese Aufgabe soll die Recherchegruppe Correctiv übernehmen – der erste externe Faktencheck-Dienst in Deutschland. Die Gruppe soll den Wahrheitsgehalt der veröffentlichten Nachrichten prüfen und diese gegebenenfalls als Fake News melden.

Kritiker werfen der Gruppe, die unter anderem von der angeblich SPD-nahen Brost-Stiftung, der Rudolf-Augstein-Stiftung (benannt nach dem langjährigen Spiegel-Herausgeber)  sowie der Schöpflin-Stiftung finanziell unterstützt wird, Parteilichkeit vor.

Im Rahmen seines Kampfes gegen gefälschte Nachrichten startete das Netzwerk vor kurzem auch das „Facebook Journalism Projekt“, das eine engere Zusammenarbeit zwischen dem sozialen Netzwerk und Journalisten und Redakteuren vorsieht

Nach den US-Wahlen war Facebook unter massive Kritik geraten, weil immer wieder Falschmeldungen zu Gunsten des Präsidentschaftskandidaten Donald Trump in großem Stil über das Netzwerk verbreitet wurden. Kritiker warfen Facebook vor, damit den Wahlausgang beeinflusst zu haben.

Ende vergangenen Jahres hatte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ein härteres Vorgehen gegen Falschmeldungen angekündigt. Auf seiner persönlichen Seite veröffentlichte er auch einen entsprechenden Plan. Demnach soll es Nutzern unter anderem leichter gemacht werden, Fake News zu melden.

Quelle: Sputnik

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