Dmitri Preskow hat am Montag die Berichte über angebliche Vereinbarungen hinsichtlich eines Treffens des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dessen künftigen US-Kollegen Donald Trump dementiert.

„Alle Mitteilungen über gewisse vorläufige Abstimmungen hinsichtlich des Treffens (zwischen Putin und Trump – Anm. d. Red.) entsprechen nicht der Wahrheit“, sagte Peskow gegenüber Journalisten. „Es gibt keine Pläne, es finden auch keine Vorbereitungen zu so einem Treffen statt, weil der Präsident und Herr Trump jenes noch gar nicht erörtert haben“, betonte Kreml-Sprecher.

 


Die Zeitung „Sunday Times” hatte in der Nacht zum Sonntag über die Vorbereitung des ersten Putin-Trump-Treffens berichtet. Nach Angaben des Blatts habe der designierte US-Präsident angeblich vor, nach seinem Amtsantritt als erstes Island zu besuchen. Genau dort wolle er sich auch, so die Zeitung weiter, mit Putin treffen. Darüber sollte sein Übergangsteam die britischen Beamten angeblich informiert haben.

„Unsinn“: Russische Botschaft über Putin-Trump-Treffen und britische Medien-Gerüchte Nicht selten berichten Medien zudem über die regelmäßigen Kontakte zwischen dem russischen Botschaften in den USA und der Trump-Administration. So soll sich einigen Medien zufolge Michael Flynn, Trump-Berater für die nationale Sicherheit, am 29. Dezember, als die Präsidialverwaltung vom scheidenden Präsidenten Barack Obama Sanktionen gegen Russland wegen einer angeblichen Einmischung in die US-Wahlen verhängte, mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljykow in Kontakt gesetzt haben. „Regelmäßig kommen verschiedene Fragen auf.

Um diese schnell zu erörtern, nimmt der russische Botschafter natürlich Kontakte in Washington auf, das ist eine normale Vorgehensweise“, so Peskow. „Darüber hinaus gab es, das wiederhole ich noch einmal, keine weiteren Kontakte mit der Administration des designierten US-Präsidenten. Warten wir bis zum Amtsantritt“, schloss Peskow. Donald Trump ist am 8. November zum 45. US-Präsidenten gewählt worden. Am 20. Januar wird er offiziell sein Amt antreten.

Quelle: Sputnik

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