Ohne «pay to play» gibt es eben auch keine Spenden mehr. Die Clinton Foundation muss jetzt schon Mitarbeiter kündigen, weil das Geld ausgeht.

 

Von Marco Maier

Weil die Clintons nicht mehr im politischen Spiel aktiv mitspielen, weil Hillary Clinton die Präsidentenwahl verlor und Tochter Chelsea erst am Anfang ihrer politischen Karriere steht, läuft das Spiel von «pay to play» – also der üblichen Korruption – nicht mehr. Das wirkt sich immer stärker auf die Familienstiftung aus, die eigentlich mehr der Selbstbereicherung dient denn wirklich karitativen Aktionen.

Wie die Clinton Foundation nun mitteilte, will man mit dem 15. April 2017 die «Clinton Global Initiative» auslaufen lassen und 22 Mitarbeiter damit auf die Straße setzen. Das Motto «Ohne Moos nichts los» trifft auch die Establishment-Vertreter. Den Clintons selbst kann das ja eigentlich egal sein, immerhin haben sie in den letzten Jahren ohnehin mehrere Millionen Dollar gescheffelt – doch in der Top-Liga des Establishments spielen sie nun nicht mehr mit.

Bei den restlichen der rund 200 Mitarbeiter der Familienstiftung geht seitdem die Angst um den Jobverlust herum. Die meisten von ihnen sehen sich laut dem Daily Caller bereits um einen neuen Job um. Aber wer weiß, was in ein paar Jahren geschieht, wenn Tochter Chelsea in der US-Politik mitmischt.

Метки по теме: ;