Die syrische Armee hat in drei Vororten von Damaskus Massengräber entdeckt. Die Identifizierung der Leichen gestaltet sich äußerst schwierig, wie der Vorsitzende der Gesellschaft für Rechtsmedizin in Syrien, Husein Noafal, gegenüber Sputnik sagte

Mit den Ausgrabungen, so erhofft sich der Experte, könnten die Schicksale vieler verschollener Syrer geklärt werden. Tausende Körper seien jedoch bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt, einige von den Terroristen offenbar auf äußerst grausame Weise gefoltert, andere mit Säure übergossen oder verbrannt worden.

„Wir können die genaue Zahl jener Menschen nicht angeben, deren sterbliche Überreste jetzt in Massengräbern in Syrien ihre Ruhe finden. Die Terroristen kontrollieren weiterhin viele Bezirke und wir wissen nicht, wie viele Gräber dieser Art es gibt. Es ist möglich, dass weitere verschollene Syrer gefunden werden. Deren Zahl liegt nach Angaben internationaler Organisation bei über 100.000 liegt“, so Noafal. Der Verband warte nun auf einen Sondergerichtsbeschluss, der es den Experten erlaube, in die von den Terroristen befreiten Regionen Syriens zu reisen und die Gräber zu öffnen.

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