Der österreichische Innenminister Wolfgang Sobotka drängt auf eine Halbierung der österreichischen sogenannten „Obergrenze“ für Asylanträge und hat dafür gute Gründe: viele Asylwerber würden straffällig. „2014 hatten wir 10.400 Asylwerber, die verdächtigt waren und angezeigt wurden. 2015 waren es 14.000 und 2016 waren es 22.000”, zitierte Sobotka in einem Interivew der „Zeit im Bild 2“ aus der österreichischen Kriminalitätsstatistik.

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Laut Sobotka finden 90 Prozent der Asylwerber keine Arbeit und landen in der Mindestsicherung. Integration funktioniere aber nur dann, „wenn man Menschen Arbeitsplätze anbieten kann”.

Locker äußerte sich Sobotka über die Zuwanderungsperspektiven von Ausländern nach Österreich: „Sie sind nicht eingesperrt, sie können sich in eine Richtung bewegen, nämlich in ihre Heimat zurück.” Sobotka verwies in diesem Zusammenhang darauf, daß Österreich im Jahr 2016 „Rückführungs-Europameister“ gewesen sei: „Wir haben die meisten Leute mit Rückkehrberatung und auch mit Perspektiven zurückgeführt. Und ich denke, das muß sich in diesem Jahr noch verstärken.”

 

Quelle: Zuerst!

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