„Qualitätsmedien“ gibt es auch in den USA: Einen recht burschikosen Umgang mit der Realität muß sich jetzt der Fernsehsender CNN vorwerfen lassen. Er strahlte kürzlich eine Produktion aus, die darüber spekuliert, was passieren würde, wenn der neugewählte Präsident Donald Trump am Tag seiner Amtseinführung ermordet würde.

 

Wörtlich gebrauchte CNN die Formulierung: „wiped out“ – ausgelöscht, und bezog dieses Szenario auf Trump und seine Vizepräsidenten Pence.

Medienexperten sind schockiert über diese Spekulation und machen darauf aufmerksam, daß CNN fanatischen Trump-Gegnern und „Durchgeknallten“ sozusagen das Rezept für einen Anschlag auf dem Silbertablett servierten. Die fiktive Produktion sei unverantwortlich, kriminell und  „unfaßbar“.

Trump selbst hatte in seiner ersten Pressekonferenz nach seiner Wahl – am 11. Januar – vor den anwesenden Medienvertretern erklärt: „Alles was ich mir wünsche, sind ehrliche Reporter.“ Und weiter: „Ich empfehle keine Reformen, ich empfehle Menschen, die einen moralischen Kompaß haben. Einige der Medien, mit deren Fake-News ich zu tun habe … ich könnte sie benennen, aber ich lasse das … einige von ihnen sind sehr unehrliche Menschen. Aber das ist etwas, womit wir, denke ich, einfach werden leben müssen.“ Wenige Tage später lieferte CNN ein besonders fragwürdiges Beispiel dafür, was Trump mit dieser Andeutung gemeint haben könnte.

Quelle: Zuerst!