Das Treffen der Präsidenten der USA und Russlands wird in absehbarer Zeit wohl nicht stattfinden, teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow in der BBC-Sendung „HARDtalk“ mit. Allein die Vorbereitungen dürften mehrere Monate lang dauern.

„Das wird nicht in den kommenden Wochen sein. Lasst uns das Beste hoffen – dass das Treffen in den nächsten Monaten stattfindet“, sagte er. Er habe keine Zweifel daran, dass „Putin dafür bereit sein wird“.

 

Außerdem sei Trump verständlicherweise derzeit vor allem mit inneren Angelegenheiten beschäftigt. Präsident Putin werde ihm in den kommenden Tagen zu seinem Amtsantritt bei einem Telefongespräch gratulieren, kündigte Peskow an.

Zuvor hatte die Zeitung „Sunday Times“ behauptet, dass US-Präsident Donald Trump sich auf seiner ersten Auslandsreise nach seinem Amtsantritt mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Island treffen wolle.

 


Die Meldung der „Sunday Times“ wurde laut der Agentur Blomberg von einem Trump-Vertreter dementiert und als „hundertprozentige Lüge“ bezeichnet.

Vor 30 Jahren hatten in der isländischen Hauptstadt Reykjavik Gespräche zwischen dem damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan und dem sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow stattgefunden. Im Laufe dieses Gipfeltreffens hatten Moskau und Washington einen wichtigen Schritt zur Überwindung des Kalten Krieges unternommen und die Grundlagen zur atomaren Abrüstung geschaffen.

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