Erst Pyrotechniker, dann LKW-Fahrer und jetzt noch Chemiker — die Prognosen von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Punkto Migrationspolitik treffen zu. Allerdings scheinen manche Fachkräfte ihr Know-How gegen die Bürger einsetzen zu wollen. Medienberichten zufolge warnt das BKA vor chemischen Angriffen.

Islamistisch motivierte Täter seien bereit und auch in der Lage, „größere Mengen Chemikalien zu beschaffen und diese auch einzusetzen“, heißt es in dem Papier.

Als „realistische Option“ gelten demnach beispielsweise eine Chemie-Attacke auf die Trinkwasserversorgung von Mehrfamilienhäusern oder die Vergiftung von Lebensmitteln. Zudem seien Anschläge auf Einrichtungen oder Transporte der Chemie-Industrie möglich.


Nach dem aktuellen Regierungsbericht dürfte eine „entschlossene und mit ausreichendem Fachwissen ausgestattete terroristische Gruppierung durchaus in der Lage sein, das in Deutschland zu Genüge vorhandene Potenzial an chemischen Gefahrstoffen im Rahmen eines Anschlags für ihre Ziele zu nutzen“.

In dem Papier gibt es der Zeitung zufolge eine detaillierte Schilderung, welche Gefahren der Bevölkerung durch Anschläge mit Chemikalien drohen können und in welchem Ausmaß Krankenhäuser, Sicherheitsbehörden sowie Rettungsdienste darauf vorbereitet sind.