Der russische  Vize-Verteidigungsminister Timur Iwanow  sagt hat der militärische Bau ein Volumen wie in der Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Über 2500 Gebäude alleine im letzten Jahr.

Jetzt werde an mehr als 2000 weiteren Anlagen gleichzeitig gebaut: an Radaren, wassertechnischen Anlagen, Flughäfen, medizinischen Einrichtungen, Truppenübungsplätzen, aber auch Militärsiedlungen mit den dazugehörenden Infrastrukturen wie Wohnhäusern, Kindergärten und Schulen, teilte Iwanow der Tageszeitung „Kommersant“ mit.

„Es wird landesweit gebaut: von Kaliningrad bis zu den Kurilen“, so der Vize-Minister weiter. Bei den Baustellen seien 30.000 Spezialisten des Verteidigungsministeriums und zwischen 5.000 und 10.000 Mitarbeiter anderer Organisationen beschäftigt.

 

 

Als Beispiele nannte er den Ausbau der U-Boot-Basis Wiljutschinsk auf der Pazifik-Halbinsel Kamtschatka sowie den neuen Anlegeplatz für U-Boote in Noworossijsk am Schwarzen Meer. Auch erwähnte er die massiven Bauaktivitäten in der Arktis. „Das Bauvolumen ist kolossal und mit der Nachkriegszeit vergleichbar.“

In den vergangenen Jahren hat Moskau mit Besorgnis auf die Aufrüstung der Nato reagiert, die nach dem pro-westlichen Umsturz Anfang 2014 in der Ukraine und der Abspaltung der Krim ihre militärische Präsenz im Schwarzen Meer aufgestockt, neue Stützpunkte und Truppen in Osteuropa aufgestellt hat.

 

Quelle: Sputnik