Die Luftabwehreinheiten der russischen Baltischen Flotte haben planmäßig ihre Gefechtsbereitschaft trainiert, wie der Sprecher des Wehrbezirks West, Kapitän zur See Roman Martow am Donnerstag sagte, berichtet das digitale Informationsportal Sputnik.

Geschützbedienungen der Fla-Raketen-Komplexe S-400 haben demnach in einem festgelegten Gebiet einen Luftangriff eines angenommenen Gegners abgewehrt.

„Um das Vorgehen der Luftabwehr-Einheiten speziell zu stören, wurden Mittel des Elektronikkampfes eingesetzt“, erläuterte Martow.

 

 

Ihm zufolge wurden die Stellungen der S-400 durch Kurzstrecken-Luftabwehrsysteme Panzir-S1 beschützt. Darüber hinaus hätte die Luftwaffe eines angenommenen Gegners die Lage im Luftraum über dem Übungsgebiet extra erschwert.

Das S-400-System (Nato-Code SA-21 Growler) ist mit einer Reichweite von 400 Kilometern gegen alle Typen von Flugzeugen über Drohnen bis zu Marschflugkörpern wirksam und kann auch taktische Raketen abfangen. Selbst Tarnkappenflugzeuge (Stealth) haben dagegen keine Chance. Jedes System kann gleichzeitig 36 Ziele in bis zu 27 Kilometer Höhe mit insgesamt 72 Raketen beschießen. Das System ist mit vier Raketentypen kompatibel, die sich in Gewicht und Reichweite unterscheiden.

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