Während traditionelle Werte zertrümmert werden, schafft man keine neuen Werte. Der Westen steht vor der feindlichen Übernahme.

 

Von Michael Steiner

Der Westen – in Form der europäisch-weiß geprägten Länder – steht kurz vor der «feindlichen Übernahme» durch die muslimische Welt. Seit dem Siegeszug der 68er und deren Marsch durch die Institutionen wurde das bisherige westliche Wertesystem, welches vor allem auf den durch die Aufklärung zivilisierten Christentum beruht, dem Zerfall anheim geschickt – die Welt der geistigen Zersetzung überlassen.

Doch anstatt die Auflösung des religiös geprägten Wertekanons zur Ausformung eines modernen humanistischen Weltbildes zu nutzen, kamen nur die Dekadenz, der Konsumwahn und ein liberaler, globalistischer Kapitalismus, die den Menschen jedoch keine inneren Werte vermitteln konnten. Die Keimzelle der Gesellschaft – die Familie – wurde damit gleich mit vernichtet. Während man die traditionelle Familie als Vorbild zerstört, feiert man die Homoehe und die Pädophilie. Der moderne Liberalismus bringt keine Freiheit mit sich, sondern Wertlosigkeit und eine gesellschaftliche Leere – eine Hülle, dessen Vakuum mit Werten und Struktur gefüllt werden möchte um Stabilität zu haben.

In diese Leere stößt nun der Islam, welcher nicht nur durch die Zuwanderer aus dem muslimischen Raum und deren höhere Geburtenraten immer mehr an Bedeutung gewinnt, sondern auch noch immer mehr Europäer konvertieren lässt. Nicht jedoch durch Feuer und Schwert (wie es früher bei Christentum und Islam üblich war), sondern allein wegen des Versagens des westlichen Establishments. Denn die Menschen brauchen Werte, an die sie sich halten können. Selbst wenn diese insgesamt einen gesellschaftlichen Rückschritt darstellen.