Das Portal Correctiv macht wieder von sich reden: Nachdem sie nun Facebook im Kampf gegen Fakenews unterstützen wollen, haben sie ein neues Online-Medium gestartet, das sich kritisch mit den politischen Gegebenheiten in der Türkei befasst.

Screenshot der neuen Seite

via Contra Magazin

Heute will das «Recherchenetzwerk» Correctiv mit dem zweisprachigen Online-Medium «Özgürüz» (türkisch für «Wir sind frei») starten. Mit an Bord sind die türkischen Journalisten Can Dündar und Hayko Bagdat, die für die regierungskritische türkische Zeitung «Cumhuriyet» arbeiteten. Ziel des neuen Onlinemediums ist es zumindest offiziell, über die Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan berichten. Ein Thema soll demnach auch die Korruption in der Türkei sein.

Was angesichts der herrschenden Umstände in der Türkei hinsichtlich der Pressefreiheit und Meinungsvielfalt irgendwo nachvollziehbar erscheint, hat jedoch einen schalen Beigeschmack. Denn hinter «Correctiv» stecken (siehe Finanzierungsübersicht) Personen, Organisationen und Unternehmen, die nicht gerade für Unabhängigkeit stehen. Somit handelt es sich eindeutig um eine ausländische Einmischung in die türkische Politik.

Wenn nämlich diverse deutsche Medien (Rudolf Augstein Stiftung, RTL (Bertelsmann), das ZDF, Gruner + Jahr, die ZEIT usw.), die Konrad Adenauer Stiftung (CDU), die Heinrich Böll Stiftung (Grüne) oder aber auch die Open Society Foundations (George Soros) dahinter stecken, kann man nicht mehr von Unabhängigkeit oder gar Neutralität sprechen. Hierbei geht es lediglich um eine Destabilisierung der Türkei.

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