Ein Bewohner der ukrainischen Stadt Charkow hat per Anruf den Moderator einer Live-Sendung im ukrainischen Fernsehen gebeten zu erläutern, warum er Russland als „Aggressor“ bezeichne. Ihm zufolge kümmert sich Moskau besser um die Ukrainer auf der Krim, als Kiew.

„Sie sagen oft ‚Aggressor‘. Ich wundere mich, warum der ‚Aggressor‘ sich vielmehr um unsere Ukrainer auf der Krim kümmert?“, sagte der Mann.

Die Rente der Krim-Bewohner sei viermal größer als jene, die man in der Ukraine erhalte, erläutert der Anrufer. Außerdem könne man auf der Schwarzmeer-Halbinsel eine kostenlose Krankenversicherung und billiges Gas bekommen.

„Wer ist dann also der ‚Aggressor‘? Wir selbst haben hier, innendrin, den ‚Aggressor‘ geschaffen“, betonte der Mann.

Daraufhin erzählte er über den Versuch, seine Wohnung in Charkow gegen eine auf der Krim zu tauschen. Ihm zufolge hat Kiew mehrmals behauptet, auf der Halbinsel gebe es „ukrainische Patrioten“, die zurück in die Ukraine wollten. „Man zeigte mir mit dem Finger auf die Stirn“, sagte der Mann und erläuterte, dass niemand von der Krim in die Ukraine ziehen wolle.

Am Donnerstag wurde berichtet, dass Kiew einen Plan zur Wiedereingliederung der Krim entwickle. Die ukrainische Regierung hatte demnach bereits Mitte Januar eine Strategie zu Wiedereingliederung des Donbass angenommen.

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