Der russische Inlandsgeheimdienst FSB ist bereit, Cyber-Angriffe auf kritische Infrastruktureinrichtungen in Russland abzuwehren, wie Dmitri Schalkow, stellvertretender FSB-Direktor, am Freitag mitteilte.

„Wir sind zur Abwehr von Hacker-Attacken bereit“, sagte Schalkow bei seiner Rede in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), wo er am Freitag das neue FSB-Gesetzentwurfs-Paket mit dem Titel „Über die Sicherheit kritischer Informationsinfrastrukturen der Russischen Föderation“ vorstellte. Er betonte dabei, dass in den Systemen, die die Informationssicherheit dieser Objekte gewährleisten, ausschließlich russische Komponenten verwendet würden.

Schalkow erwähnte, dass Informationsressourcen angesichts der breiten Nutzung von Internet-Technologien im Bereich der staatlichen Verwaltung und wichtigen Wirtschaftssektoren zunehmend öfter Ziele krimineller Angriffe werden. 2016 seien rund 70 Millionen Attacken auf Russlands Informationsressourcen registriert worden – die Mehrheit davon aus dem Ausland.
Wie zuvor berichtet worden war, wurden im November 2016 massive Cyber-Angriffe auf die größten Banken und Finanzunternehmen in Russland verübt. Betroffen waren unter anderem Sberbank, Rosbank, Alfa-Bank und die Bank Moskaus.

Quelle: RIA Novosti

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