Der französische Präsident Francois Hollande verurteilte den Anschlag in Quebec scharf, wie die Nachrichtenagentur Sputnik schreibt.

Hollande verurteilte „mit äußerster Entschlossenheit den abscheulichen Angriff“, hieß es. „Frankreich ist jetzt gedanklich bei den Opfern und deren Familien“.

Frankreich war zuletzt selbst mehrmals Ziel schwerer Terroranschläge geworden:

Am 26. Juli 2016 hatten zwei mit Messern bewaffnete Männer in einer Kirche in der französischen Normandie fünf Menschen als Geiseln genommen. Die Geiselnehmer wurden von Polizisten erschossen. Unter den Geiseln waren der Priester, zwei Nonnen und zwei Kirchgänger. Französischen Medienberichten zufolge soll einer der Geiselnehmer dem 86-jährigen Priester die Kehle durchgeschnitten haben.

 


Am 14. Juli 2016, dem französischen Nationalfeiertag, war ein 31-jähriger Mann, der vermutlich von der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) rekrutiert worden war, mit einem Lkw in die feiernde Menge auf der Promenade des Anglais in Nizza gerast und hat mindestens 84 Menschen getötet. Er wurde von der Polizei noch am Tatort erschossen.

Am 13. November 2015 hatten drei koordinierte Terrorgruppen eine Serie von Anschlägen in Paris und im Vorort Saint Denis verübt. Die Explosionen forderten 130 Tote und mindestens 350 Verletzte.

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