Der Multimillionär und Star-Investor George Soros wird oftmals mit den Farb-Revolutionen in Verbindung gebracht, die sich vor allem in Osteuropa ereignen. Kritik an ihm ist in westlichen Medien nicht gerne gesehen und die Medien haben ein leichtes Spiel mit Soros-Kritikern. Über die jüngste «Antisemitismus-Keule» des Magazins Der Spiegel, schreibt das Magazin Zuerst! auf seiner Seite.

Der „Spiegel“, der sich gerne als Flaggschiff des bundesdeutschen „Qualitätsjournalismus“ sieht, hat sich jetzt demonstrativ mit dem Großspekulaten und „Philanthropen“ George Soros solidarisiert, der sich in den letzten zwanzig Jahren bevorzugt dem „regime change“, dem Sturz legaler Regierungen im früheren Ostblock, widmet. Soros hat sich mit seiner Einmischungsstrategie in den von seinen „Open Soeciety“-Stiftungen heimgesuchten Ländern nicht nur Freunde gemacht.

Der „Spiegel“ beklagte dies am Sonntag in seiner Online-Ausgabe mit den Worten: „Rechte Regierungen in Osteuropa haben einen neuen Staatsfeind: den Milliardär George Soros. Weil er Bürgerrechtsorganisationen unterstützt, wird er massiv antisemitisch angefeindet.“

Als Länder, deren Regierungen inzwischen gegen die Einflußnahme von Soros´ Revolutionsagenturen vorgehen, führt der „Spiegel“ neben Ungarn auch Serbien, Rumänien und Mazedonien auf. Besonders perfide gehe die ungarische Orbán-Regierung gegen Soros vor, indem sie bei ihrer Kritik „antisemitische“ Stereotpyen bediene. Wörtlich schreibt das Blatt: „Orbán beispielsweise verwendet ganz ungeniert typische rechtsextreme, verklausuliert antisemitische Versatzstücke, wenn er über Soros und NGO spricht – sie repräsentierten eine ´Hintergrundmacht´ und hätten eine ´manipulatorische Experimentalanordnung´ aufgebaut, sagt er beispielsweise.“

Was den „Spiegel“ dabei besonders ärgert: die ungarische Regierung steht mit ihren Vorbehalten gegenüber Soros´ milliardenschwerer Einmischungspolitik nicht etwa auf verlorenem Posten, sondern befindet sich im Einklang mit der Mehrheitsmeinung im Lande: „Demnach haben 61 Prozent der Ungarn eine negative Meinung über Soros. Bei der manipulativen Frage nach ´soft power´ – ´Druck ausländischer politischer und wirtschaftlicher Kräfte auf die ungarische Innenpolitik mittels ziviler Organisationen´ – war die Ablehnung noch größer: 88 Prozent sprachen sich dagegen aus.“

 

Quelle: Zuerst!

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