Jetzt sind nicht nur Linke und Liberale in den USA verstört, sondern auch jüdische Lobbyisten. Denn beim diesjährigen Holocaust-Gedenktag– seinem ersten als US-Präsident – erwähnte Donald Trump ausgerechnet Juden in seiner diesbezüglichen Erklärung nicht, wie das Deutsche Nachrichtenmagazin Zuerst! auf seiner Seite schreibt.

 

In seiner schriftlichen Stellungnahme zum Holocaust-Gedenktag, die die Pressestelle des Weißen Hauses verbreitete, ist nur die Rede von „unschuldigen Menschen”, die den Nazis zum Opfer gefallen seien.

Eine der lautstärksten jüdischen Organisationen in den USA, die umstrittene Anti-Defamation League (ADL), reagierte prompt und empört. ADL-Chef Jonathan Greenblatt bezeichnete die Erklärung aus dem Weißen Haus als „verwirrend und ärgerlich”. Greenblatt verwies auch auf Trumps Amtsvorgänger, die immer darauf verwiesen hätten, daß vor allem Juden Opfer der Nationalsozialisten gewesen seien.

Die ADL ist allerdings ohnehin nicht gut auf den neuen Präsidenten zu sprechen. Sie machte jüngst gegen Trumps Grenzen-dicht-Politik mobil, die für bestimmte Ausländer „ein Todesurteil” bedeuten könnte. Es sei „grausam” und widerspreche den „Werten Amerikas“, ereiferte sich Greenblatt in einer Stellungnahme vom 26. Januar, diese Menschen von den USA fernhalten zu wollen.

 

Quelle: Zuerst!

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