Kiew verletzt ständig die Waffenruhe trotz der Mink-Vereinbarungen ständig, weswegen nun die Länder aus dem Minsk-Gesprächen handeln sollen.

Russland, Frankreich und Deutschland müssen laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow ihren Einfluss auf die Ukraine verstärken, damit sich diese an die Minsker-Vereinbarungen hält. In den letzten Tagen hatte sich die Situation im Raum von Awdejewka bei Donezk zugespitzt.

„Natürlich müssen sowohl Moskau als auch Paris und Berlin ihren Druck auf Kiew in diesem Fall verschärfen, um es zu zwingen, letztlich jene Punkte umzusetzen, die in den entsprechenden Dokumenten festgelegt sind“, sagte Peskow.

Der Sprecher des russischen Präsidenten betonte dabei, dass die Minsker Abkommen in gleichem Masse von den selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk sowie von der Ukraine erfüllt werden müssten.

Moskau bedauere es sehr, dass Kiew bewusst auf die Realisierung von Minsk-2 verzichte, hieß es weiter. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte zuvor seinen Deutschland-Besuch wegen der neuesten Zuspitzung im Raum von Awdejewka abgebrochen. Rund 80 ukrainische Militärs sollen nach Angaben des Verteidigungsamtes der selbsterklärten Volksrepublik Donezk in den letzten beiden Tagen im Donbass ums Leben gekommen sein. Über 70 weitere seien verletzt worden, hieß es. Diese Verluste habe das ukrainische Militär bei Versuchen erlitten, die Stellungen der Volkswehr Sonntag und Montag zu durchbrechen, so die Nachrichtenagentur von Donezk.

Bei den Kampfhandlungen sei die Hochspannungsleitung beschädigt worden, über die die Kokerei von Awdejewka und die Stadt selbst mit Strom versorgt werden.

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