Der UN-Sicherheitsrat hat dazu aufgerufen, den Waffenstillstand im Osten der Ukraine unverzüglich wiederherzustellen, und den Einsatz der durch das Minsker Abkommen verbotenen Waffen verurteilt, wie aus einer Erklärung vom Dienstagsabend hervorgeht.

 

Donbass

 

„Die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sind äußert besorgt über die gefährliche Zuspitzung der Situation im Osten der Ukraine und deren negativen Einfluss auf die Anwohner“, heißt es.

 

Der UN-Sicherheitsrat hatte „den Einsatz der durch das Minsker Abkommen verbotenen Waffen entlang der Frontlinie im Donbass ausdrücklich verurteilt, da dies zu Tod und Verletzung von Zivilisten führte“.

 

Darüber hinaus unterstützt das Papier die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine sowie die Notwendigkeit, die Resolution 2202 und die Minsker Vereinbarungen strikt einzuhalten. Eingebracht wurde der Dokumentenentwurf von der ukrainischen Delegation im Sicherheitsrat.

 

Zuvor hatten Volksmilizen und die ukrainischen Sicherheitskräfte eine Zuspitzung der Situation im Donbass gemeldet. Wegen der Feuerangriffe blieb die von Kiew kontrollierte Stadt Awdejewka ohne Wasser-, Wärme- und Stromversorgung.  In der Stadt gilt der Ausnahmezustand.

 

In den vergangenen Tagen sind die Kämpfe in der Ost-Ukraine wieder aufgeflammt. Es soll Dutzende Tote gegeben haben. Beide Seiten – die Regierungsarmee und die Volksmilizen – werfen sich gegenseitig vor, in die Offensive gegangen zu sein. In Donezk wurde ein Umspannwerk – vermutlich durch ukrainischen Beschuss – beschädigt. Infolgedessen sollen etwa 200 Bergleute in einer Kohlengrube festsitzen.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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