Cyber-Angriffe nehmen weltweit zu: Immer öfter werden große Unternehmen Opfer. Nach Angaben des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB liegt der Schaden, den Hacker in den vergangenen Jahren in der Weltwirtschaft verursacht haben, im zwölfstelligen Bereich.

 

100-US-Dollar-Scheine

 

„Der Schaden durch Schädlingsprogramme hat in den letzten Jahren zwischen 300 Milliarden und einer Billion Dollar betragen“, teilte der zuständige FSB-Ressortleiter Nikolaj Muraschow am Donnerstag auf einer Datenschutzkonferenz in Moskau mit. Die große Abweichung zwischen den beiden Zahlen erklärte Muraschow damit, dass der Schaden nach diversen Methoden eingeschätzt würde. Den genauen Zeitraum nannte er jedoch nicht.

 

Dieser Schaden entspräche 0,4 bzw. 1,5 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP), so der FSB-Vertreter weiter. „Es gibt eine steigende Tendenz.“ Unter den größten Attacken der letzten Jahre erwähnte er den Angriff auf südkoreanische Banken, einen Hochofen in Deutschland und auf die Deutsche Telekom.

 

Zuvor hatte der FSB mitgeteilt, dass die russische Informationsinfrastruktur im vergangenen Jahr etwa 70 Millionen Mal von Hackern angegriffen worden sei.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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