Die Autorität der USA ist in Deutschland nach dem Amtsantritt des 45. US-Präsidenten Donald Trump auf einen historischen Tiefstand gefallen, wie die russische Nachrichtenagentur Sputnik unter Berufung auf die deutsche Nachrichtenagentur dpa meldet.

 

Социологический опрос

 

Nach dem Amtsantritt des amerikanischen Präsidenten Donald Trump sehen immer weniger Deutsche die USA als vertrauenswürdigen Partner Deutschlands an, nur 22 Prozent der Befragten. Dabei ist diese Zahl seit November 2016 um 37 Prozentpunkte gefallen, wie die jüngste Studie des Deutschlandtrends von Infratest Dimap im Auftrag der „Welt“ und der ARD-„Tagesthemen“ zeigt.

 

Dies bestätigt auch eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov: Fast drei Viertel der befragten Deutschen (71 Prozent) schätzen die US-Politik negativ ein. 80 Prozent meinten: Als Antwort darauf müsse die EU enger zusammenarbeiten, schreibt die „Welt“.

 

Zwei Drittel der Interviewten meinten demnach, dass Trumps Präsidentschaft der deutschen Wirtschaft schaden kann, wenigstens durch Importstrafzölle. Nur ein Viertel der Befragten zeigte sich mit Trumps umstrittenen Wahlkampfversprechen zufrieden, wie beispielweise mit dem Mauerbau an der Grenze zu Mexiko oder dem neuen Terrorschutz-Dekret. Dagegen bewerteten acht von zehn Bürgern die Politik des neuen US-Präsidenten als schädlich für die USA, so das Blatt.

 

Indes zeigt die jüngste Studie des russischen Meinungsforschungsinstituts Lewada-Zentrum ganz andere Angaben aus Russland: Die Zahl der befragten Russen, die die USA als positiv sehen, stieg im Dezember 2016 auf 37 Prozent im Vergleich zu 28 Prozent im November.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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